
Haftungsausschluss und Teilnahmehinweise
1. Allgemeiner Hinweis
Die im Rahmen dieses Kurses vermittelten Inhalte, Übungen und Informationen dienen der Anleitung zu körperlichen Übungen und der allgemeinen Wissensvermittlung.
Der Kurs stellt keine medizinische, physiotherapeutische, psychologische oder sonstige individuelle heilkundliche Untersuchung, Diagnose, Beratung oder Behandlung dar und kann eine solche nicht ersetzen.
Die Teilnahme am praktischen Teil des Kurses setzt voraus, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die bereitgestellten Sicherheitshinweise vollständig beachten und die Übungen an ihre individuellen körperlichen Voraussetzungen anpassen.
2. Eigenverantwortliche Teilnahme
Die Teilnahme an den körperlichen Übungen erfolgt im Rahmen der eigenen körperlichen Voraussetzungen und in eigener Verantwortung.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, den eigenen Gesundheitszustand, die persönliche Belastbarkeit sowie bestehende körperliche Einschränkungen angemessen zu berücksichtigen.
Übungen dürfen nur so weit ausgeführt werden, wie sie sicher, kontrolliert und beschwerdefrei durchgeführt werden können.
Die in den Videos gezeigte Bewegungstiefe, Beweglichkeit, Intensität oder Dauer stellt kein zu erreichendes Leistungsziel dar.
Insbesondere besteht keine Verpflichtung, fortgeschrittene Varianten auszuführen. Diese sind keine Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss des Basiskurses.
3. Gesundheitliche Voraussetzungen
Bei bestehenden Erkrankungen, Verletzungen, früheren Operationen, Beschwerden des Bewegungsapparates, der Wirbelsäule oder Gelenke sowie bei sonstigen gesundheitlichen Einschränkungen sollte vor der Teilnahme fachlich geklärt werden, ob und in welchem Umfang die jeweiligen Übungen geeignet sind.
Dies gilt insbesondere dann, wenn bereits ärztliche oder therapeutische Vorgaben zu Bewegungs- oder Belastungsgrenzen bestehen.
Bei Schwangerschaft sollte die Teilnahme entsprechend der individuellen Situation und in Abstimmung mit der betreuenden Hebamme beziehungsweise Ärztin oder dem betreuenden Arzt erfolgen.
Bei akuten Verletzungen, akuten Schmerzen, Fieber oder deutlichem Krankheitsgefühl soll das reguläre Übungsprogramm nicht durchgeführt werden.
Individuelle medizinische oder therapeutische Vorgaben haben stets Vorrang vor den allgemeinen Anweisungen dieses Kurses.
4. Schmerzen und ungewöhnliche Beschwerden
Schmerzen sind kein Trainingsziel.
Bei Schmerzen, Taubheitsgefühlen, ungewöhnlichem Kraftverlust, Schwindel, Atemnot, Kreislaufproblemen, ausgeprägtem Kribbeln oder anderen ungewöhnlichen körperlichen Reaktionen ist die betreffende Übung zu unterbrechen beziehungsweise zu beenden.
Bei starken, anhaltenden, wiederkehrenden oder nicht eindeutig einzuordnenden Beschwerden sollte medizinischer oder therapeutischer Rat eingeholt werden.
5. Beachtung der Sicherheitshinweise und Übungsanleitungen
Die zum Kurs gehörenden Sicherheitshinweise sind Bestandteil der Übungsanleitung und vor Beginn der praktischen Übungen vollständig zu lesen und während der gesamten Praxis zu beachten.
Dies gilt insbesondere für die dort beschriebenen Hinweise zu:
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Knie, Rücken, Wirbelsäule, Nacken und Gelenken,
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knienden und stützenden Positionen,
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den besonders gekennzeichneten Positionen des Kurses,
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Aufwärmen, Bewegungsausführung und Belastungssteigerung,
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geeigneten Unterlagen und Hilfsmitteln sowie
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einer sicheren Übungsumgebung.
Wer eine Übung nicht sicher oder kontrolliert ausführen kann, soll den Bewegungsumfang reduzieren, die einfachere Variante wählen oder die Übung beenden.
6. Keine Erfolgsgarantie
Körperliche Voraussetzungen und individuelle Entwicklungen unterscheiden sich von Person zu Person.
Es wird daher kein bestimmter körperlicher, gesundheitlicher oder sonstiger Trainingserfolg garantiert.
Insbesondere besteht kein Anspruch darauf, innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine bestimmte Beweglichkeit, Bewegungstiefe, Position oder fortgeschrittene Übungsform zu erreichen.
7. Haftung
Für die Haftung des Kursanbieters gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Kursanbieter bei leicht fahrlässiger Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten nicht.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Unberührt bleibt insbesondere die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie die Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit und in allen weiteren Fällen, in denen eine Haftung gesetzlich nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden darf.
Gesetzlich zwingende Ansprüche bleiben unberührt.
8. Verantwortung für Übungsumgebung und Hilfsmittel
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dafür verantwortlich, vor Beginn der Übungen für eine entsprechend den Kurs- und Sicherheitshinweisen geeignete Übungsumgebung zu sorgen.
Dazu gehören insbesondere ausreichend Platz, ein geeigneter und möglichst rutschfester Untergrund sowie sicher verwendete Unterlagen und Hilfsmittel.
Übungen sollen nicht in einer Umgebung durchgeführt werden, in der bei einem Gleichgewichtsverlust oder einer unkontrollierten Bewegung ein vermeidbares Verletzungsrisiko durch Möbel, scharfe Kanten, instabile Gegenstände oder andere Hindernisse besteht.
9. Abweichungen von der Übungsanleitung
Wer Übungen entgegen den bereitgestellten Sicherheits- oder Ausführungshinweisen verändert, den empfohlenen Schwierigkeitsgrad eigenständig überschreitet oder trotz erkennbarer Beschwerden fortsetzt, handelt außerhalb der vorgesehenen Kursausführung.
Dies bedeutet jedoch keinen Ausschluss gesetzlich zwingender Haftungsansprüche.
10. Schlussbestimmung
Diese Hinweise sollen eine sichere und den persönlichen Voraussetzungen angepasste Teilnahme unterstützen. Sie können nicht sämtliche individuellen gesundheitlichen Voraussetzungen oder denkbaren Risiken erfassen.
Bei Unsicherheit darüber, ob eine bestimmte Übung aufgrund des persönlichen Gesundheitszustands geeignet ist, sollte die Übung zunächst nicht ausgeführt und fachlicher medizinischer beziehungsweise therapeutischer Rat eingeholt werden.
Grundsatz des Kurses: Sicherheit und Kontrolle gehen vor Bewegungsumfang, Intensität, Dauer und Fortschritt.